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26.04.2019, 13:15 Uhr
Michael Ruhl MdL zieht 100-Tage-Bilanz: Kennenlernen von Menschen und Abläufen im Vordergrund
 

VOGELSBERGKREIS. Der neue Wahlkreisabgeordnete für den Vogelsbergkreis und Laubach im Kreis Gießen, Michael Ruhl (CDU), ist seit ziemlich genau 100 Tagen im „Amt“ als Landtagsabgeordneter. Der 34jährige Nachfolger von Kurt Wiegel aus Lauterbach zieht nun eine erste Bilanz seiner neuen Tätigkeit im Wiesbadener Landesparlament. „Ich habe die Zeit genutzt, den Landtag und seine Arbeitsweise kennenzulernen. Natürlich habe ich auch schon erste Kontakte geknüpft“, erläutert der bisherige Bundesbankoberrat aus Herbstein. 

 

Ruhl gehört mittlerweile dem Haushaltsausschuss sowie dem Umweltausschuss des Landtags an. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt sei die Mitarbeit im Petitionsausschuss, in dem Bürgereingaben behandelt werden. „Das sind drei Ausschüsse, die zu meinen Interessen passen. Gerade der Umweltausschuss mit den Themen Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ist wichtig für meine Arbeit als Vertreter des ländlichen Raumes“, betont Ruhl. Folglich habe er seine Jungfernrede vor den 137 Abgeordneten des Landtags auch über die kartellrechtlich notwendigen Änderungen bei der kommunalen Waldbewirtschaftung gehalten. Im Umweltausschuss seien auch viele inhaltliche Bezüge zu Europa gegeben.

Im Haushaltsausschuss fühle er sich als „Zahlenmensch“ durchaus wohl, unterstreicht der Diplom-Wirtschaftsingenieur. Gleichwohl sei die Arbeit dort für ihn sehr ungewohnt, da dort sehr viele einzelne Maßnahmen mit zum Teil hohen Summen beraten und manchmal auch endgültig beschlossen werden. Mancher habe ja geschmunzelt, als gemeldet wurde, dass er nun „CDU-Sprecher für den Finanzplatz Frankfurt“ sei. Schließlich war er ja bislang eher als Stadtverordneter in Herbstein und Kreistagsabgeordneter im Vogelsbergkreis bekannt. „Da ich als bisheriger Bundesbankmitarbeiter die Frankfurter Finanzszene mit ihren Auswirkungen für ganz Hessen gut kenne und nun auch dem Haushaltsausschuss des Landtags angehöre, passt die Aufgabe gut zu mir“, ist sich Ruhl sicher. Die Mitwirkung im Petitionsausschuss schärfe gerade bei jungen Abgeordneten die Sinne für die wahren Sorgen und Nöte der Bürger und man lerne dort Einiges für das Leben. Darüber hinaus interessiere er sich aber auch noch für die Digitalisierung im ländlichen Raum.

Im Wahlkreis habe er mit den Rathauschefs in Feldatal, Gemünden und Freiensteinau erste Gespräche zur weiteren Zusammenarbeit geführt. Der erste Antrittsbesuch galt allerdings dem Bürgermeister der Stadt Laubach, die nun erstmals zum Landtagswahlkreis 20 gehört. Die Besuche werde er alsbald fortsetzen, wobei er viele Bürgermeisterinnen und Bürgermeister schon aus seiner Tätigkeit im Kreistag gut kenne. Ebenso standen schon Behörden und Institutionen in seinem Wahlkreis auf dem „Besuchszettel“. In seinem Wahlkreisbüro in Lauterbach und dem Büro in Alsfeld habe er auch schon erste Bürger zu Gesprächen in persönlichen Angelegenheiten getroffen.

Während die CDU im Vogelsberger Kreistag seit drei Jahren eine Koalition mit den Sozialdemokraten und deren Landrat Manfred Görig anführe, arbeite die Union in Wiesbaden seit 2013 mit den Grünen in einer Koalition zusammen. Da aber die Arbeit für den ländlichen Raum und den Wahlkreis Vogelsberg/Laubach im Vordergrund stehe, sehe er da die Zusammenarbeit mit dem Pragmatiker Manfred Görig weiter auf gutem Wege.

Die Zusammenarbeit mit den Grünen auf Landesebene stelle sich für ihn gut dar. Mit Eva Goldbach aus Lauterbach habe die Region eine engagierte Streiterin für den ländlichen Raum und sei konstruktive Ansprechpartnerin auch für ihn. Er werde mit Frau Goldbach genauso eng zusammenarbeiten wie es sein Vorgänger Kurt Wiegel getan habe, hebt Ruhl hervor.

Ein erster Höhepunkt in seiner kurzen Zeit als Abgeordneter sei der Spatenstich für das neue Gebäude des Finanzamtes Alsfeld-Lauterbach am Standort Lauterbach mit der zentralen Grunderwerbssteuerstelle der Landesfinanzverwaltung gewesen. Er selbst habe dafür aber gar nicht so viel tun können, räumt Ruhl ein. Daher gelte sein besonderer Dank seinen Vorgängern Siegbert Ortmann (1987-2003) und Kurt Wiegel (2003-2008 und 2009-2019), die immer wieder als Vogelsberger CDU-Landtagsabgeordnete für die Verlagerung von Behördenstellen aus dem Ballungsraum in den ländlichen Raum gekämpft haben.

Menschen kennenlernen, neue Themen diskutieren und ungewohnte Abläufe in der Landespolitik verstehen lernen, sei in Wiesbaden und im Wahlkreis für ihn in den ersten hundert Tagen im Mittelpunkt gewesen, fasst Ruhl zusammen.

Foto: CDU Vogelsberg

 

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