CDU Lauterbach setzt auf enge regionale Partnerschaft in der Energiepolitik
Gespräch mit dem Vorstand der Energiegenossenschaft Vogelsberg – Stadtverordnetenversammlung entscheidet in Kürze über Gesellschaftsvertrag
Lauterbach. Die CDU Lauterbach hat sich in einem intensiven Austausch mit dem Vorstand der Energiegenossenschaft Vogelsberg (EGV) über Perspektiven einer stärkeren Zusammenarbeit bei regionalen Energieprojekten verständigt. Ziel des Treffens war es, Chancen, Rahmenbedingungen und gemeinsame Ansatzpunkte für eine verantwortungsvolle Gestaltung der Energiewende in Lauterbach auszuloten.
Seitens der CDU nahmen u.a. der Fraktionsvorsitzende und Spitzenkandidat zur Kommunalwahl Felix Wohlfahrt, die Stadtverbandsvorsitzende und Landtagsabgeordnete Jennifer Giessler sowie der Bürgermeisterkandidat Holger Marx teil.
Die Energiegenossenschaft Vogelsberg wurde durch Vorstandsmitglied Björn Köhler und Daniela Schojan vertreten.
Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Frage, wie Energieprojekte künftig noch stärker regional gedacht und umgesetzt werden können. „Für uns als CDU ist klar: Wenn wir die Energiewende gestalten, dann mit Partnern aus der Region und mit einem klaren wirtschaftlichen Fundament“, erklärte Felix Wohlfahrt im Anschluss an das Treffen. Ziel sei es, Wertschöpfung, Investitionen und mögliche Erträge möglichst im Vogelsberg zu halten und die Bürgerinnen und Bürger aktiv einzubinden.
Die Energiegenossenschaft stellte ihre bisherigen Projekte sowie ihre Erfahrungen bei der Umsetzung erneuerbarer Energievorhaben vor. Dabei wurde deutlich, dass genossenschaftliche Beteiligungsmodelle Akzeptanz schaffen und es Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen, sich direkt an regionalen Energieprojekten zu beteiligen.
Jennifer Giessler betonte die Bedeutung von Transparenz und Bürgernähe: „Regionale Lösungen schaffen Vertrauen. Die Menschen wollen nachvollziehen können, wie Projekte entstehen und welchen Nutzen sie für ihre Heimat haben.“
Holger Marx unterstrich aus kommunaler Perspektive die Verantwortung gegenüber dem städtischen Haushalt: „Energieprojekte müssen nachhaltig und wirtschaftlich tragfähig sein. Regionale Kooperationen bieten große Chancen – vorausgesetzt, sie sind solide geplant und klar strukturiert.“
In Kürze wird die Lauterbacher Stadtverordnetenversammlung über den Abschluss des Gesellschaftsvertrages zur „Energie Lauterbach GmbH“ entscheiden. Die CDU wird diesen Prozess weiterhin konstruktiv und positiv begleiten. „Wir stehen für eine sachliche, verantwortungsvolle Abwägung. Unser Anspruch ist es, die richtigen Weichen für eine sichere, regionale und wirtschaftlich tragfähige Energiezukunft zu stellen“, so Wohlfarth.
Beide Seiten vereinbarten, den Dialog fortzuführen und mögliche Kooperationsansätze weiter zu konkretisieren. Die CDU Lauterbach sieht in einer engeren Zusammenarbeit mit der Energiegenossenschaft eine Chance, ökologische Verantwortung mit regionaler Stärke und wirtschaftlicher Vernunft zu verbinden.